Mit dem Testspiel in Neckarsulm enden fast 5 Monate Spielpause für die Flames

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Mit dem Testspiel in Neckarsulm enden fast 5 Monate Spielpause für die Flames

Die Freude nach dem ersten Spiel und dem Ende der ersten Vorbereitungsphase war groß / Foto: ©Andrea Müller

Nach den ersten drei Wochen Vorbereitung, mit dem Schwerpunkt auf Athletik und Kraft, haben die Flames der HSG Bensheim/Auerbach am Samstag mit einem Testspiel beim Ligakonkurrenten Neckarsulmer Sport-Union den ersten Teil der Vorbereitung beendet. Mit 29:28 (12:13) konnte die Neckarsulmer Sport-Union am Ende den Test knapp für sich entscheiden.

Bedingt durch den Corona-Virus und den damit verbundenen vorzeitigen Saisonabbruch war es eine sehr lange Spielpause (das letzte Spiel war am 07.03.2020 gegen die HSG Bad Wildungen Vipers) für die Flames. Umso mehr haben sich alle bereits im Vorfeld auf dieses erste Testspiel in Neckarsulm gefreut. Vor allem, weil in Hessen bisher auch nur ein Training 5:5 möglich war und hier erstmals normal 6 gegen 6 gespielt werden konnte.

Möglich machte dieses Testspiel die unterschiedliche Handhabe in den Bundesländern. Während in Hessen bisher Kontaktsport aktuell immer noch nur in Gruppen bis zu zehn Personen ausgeübt werden darf, sind in Baden-Württemberg seit dem 1. Juli Lockerungen in Kraft getreten, die Handballspiele im Wettkampfmodus erlauben. Ab 1.August wird dies dann auch in Hessen der Fall sein. Das Spiel fand aufgrund der Hygiene- und Abstandsregelungen ohne Zuschauer statt.

Daher war für Flames-Coach Heike Ahlgrimm das Ergebnis bereits im Vorfeld zweitrangig. Sie wollte vor allem, „dass die Mädels nach der langen Spielpause einfach wieder Spaß haben“.

Die Flames konnten in Neckarsulm bereits die drei Neuzugänge Leonie Kockel, Lotta Heider und Alicia Soffel einsetzen. Nicht dabei waren Simone Spur Petersen, Lisa Friedberger und Dionne Visser.

Es war ein munteres Spielchen zwischen beiden Erstligisten. Heike Ahlgrimm gab allen Spielerinnen viele Spielanteile und ließ verschiedene Konstellationen zusammen auf dem Feld spielen. Die beiden Torhüterinnen Jessica Kockler und Helen van Beurden standen jeweils eine Halbzeit im Tor.

Flames-Coach Heike Ahlgimm war nach dem Spiel sehr zufrieden mit ihren Mädels. „Bei dem Spiel heute, war es egal, ob wir gewinnen oder verlieren. Dafür, dass wir das allererste Mal 6 gegen 6 gespielt haben, war das richtig gut. Ich bin richtig glücklich, weil es ja auch ohne Frieda, Simo und Dio war. Wenn die noch zurückkommen, dann ist mir nicht bange. Wir werden auf jeden Fall eine gute Saison machen. Wir haben viel Arbeit, aber dafür sind ja diese Spiele da. Jetzt freuen wir uns erstmal auf eine freie Woche. Dann greifen wir wieder an“, so die glückliche und zufriedene Trainerin nach dem Spiel.

Statistik:

NSU – HSG Bensheim/Auerbach 29:28 (12:13)

NSU: Gois, Wachter – Kalmbach (2), Senvald (2), Hendrikse (4), Knippenborg (7), Wick (2), Espinola Perez (7), Kooij, Kretzschmar, Rode (1), Moser (4/1)

Flames: Kockler, van Beurden – Hurst (3), Heider (3), Stuttfeld, Dekker (3), Soffel (4), Kühlborn (5), van Gulik (1/1), Kockel, Ivancok (6), Niewiadomska (3/2)

 

 

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