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Linksaußen-Duo bleibt Flames erhalten

Hat sich bei den Flames etabliert und fühlt sich wohl: Christin Kühlborn / Bild: (c) Andrea Müller

Christin Kühlborn und Elisa Stuttfeld haben ihre Verträge beim südhessischen Bundesligisten verlängert. Damit ist das Duo auch in der nächsten Saison zusammen auf der linken Außenbahn für die „Flammen“ unterwegs. Beide Spielerinnen unterschrieben jeweils bis ins Jahr 2022 plus Option für ein weiteres Jahr.

Elisa Stuttfeld wechselte vom TV Nellingen zur HSG Bensheim/Auerbach und überzeugte mit ihrer unbekümmerten und kämpferischen Art nicht nur ihre Trainerin Heike Ahlgrimm auf Anhieb, sondern auch das heimische Publikum. Der Lohn: Die Berufung in den erweiterten Kreis der deutschen Nationalmannschaft.

Christin Kühlborn festigte ihre Leistungen im Laufe der Saison, ließ ihr Können dann vermehrt aufblitzen und hat sich bei den Flames und in der ersten Bundesliga mittlerweile akklimatisiert.

Die 26-jährige zu ihrem weiteren Engagement: „Es war definitiv die beste Entscheidung und der richtige Weg für mich, zu den Flames zu wechseln! Ich bin sehr glücklich, in dieser tollen Mannschaft zu spielen und bin sehr stolz, weitere zwei Jahre ein Teil davon sein zu dürfen. In unserem Team steckt noch sehr viel Potential, was wir ausschöpfen können und wollen. Dazu möchte ich meinen Teil beitragen, denn unser Projekt empfinde ich als sehr spannend, auch deshalb habe ich mich längerfristig für die Flames entschieden.“

„Wir wussten, dass Christin mit ihrer Dynamik und Technik eine sehr gute Spielerin ist und eine Verstärkung für uns sein wird. Sie hat etwas Zeit benötigt, um sich an die erste Liga und an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Es ist natürlich schön zu sehen, dass Christin in der letzten Zeit weiter zugelegt und sehr gute Spiele zeigt! Ich bin sicher, dass wir von ihr noch einiges sehen werden“, blickt Trainerin Heike Ahlgrimm erfreut auf die Vertragsverlängerung ihrer Außenspielerin mit der Nummer 18.

Unbekümmert und mit viel Speed
Elisa Stuttfeld hat nach dem Wechsel zu den Flames schnell überzeugt. Die ehemalige Juniorinnen-Nationalspielerin zeigte, warum die Verantwortlichen der HSG richtig lagen, sie im Sommer 2019 zu verpflichten: Schnell, wendig und kompromisslos im Abschluss – dennoch hat die 20-jährige ihr Potential noch lange nicht ausgeschöpft.

Elisa Stuttfeld bleibt den Flames mindestens zwei Jahre erhalten / Bild: (c) Andrea Müller

Heike Ahlgrimm: „Elisa ist enorm fleißig und fokussiert, ein echter Teamplayer. Sie trainiert sehr zielstrebig und arbeitet hart, um sich jeden Tag zu verbessern. Deshalb ist es toll, dass sie weiter bei uns spielt und wir auf ein sehr gutes Außen-Duo setzen können!“

„Ich freue mich auf zwei weitere Jahre bei den Flames! Hier bekomme ich das nötige Vertrauen des Trainerteams und kann mich in Ruhe weiterentwickeln. Wir sind eine junge Mannschaft, die auf einem guten Weg ist und ich bin gespannt was die Zukunft mit sich bringt“, freut sich Elisa Stuttfeld über ihre Entscheidung.

Auch Geschäftsführer Michael Geil ist von „seinen“ beiden Linksaußen begeistert und begrüßt die Vertragsverlängerungen: „Beide Spielerinnen haben uns mit ihren Leistungen überzeugt und sind fester Bestandteil des Teams, deshalb waren die Vertragsverlängerungen für uns wichtig und es war schnell klar, dass wir gemeinsam einen mittelfristigen Bund eingehen wollen. Wir sind sehr gespannt, wie der weitere Weg von Elisa Stuttfeld und Christin Kühlborn auf unserer linken Außenseite verlaufen wird und freuen uns auf die weitere gemeinsame Zeit!“

Zur Ausrichtung des Vereines noch einmal Michael Geil: „Es ist für uns bedeutend, die Weiterentwicklung unserer Mannschaft zu fördern und eine uns mögliche Kontinuität im Kader zu schaffen. Dabei sind für uns als kleinerer Verein in der ersten Bundesliga nicht nur monetäre Gründe ausschlaggebend, wir legen insgesamt Wert auf eine gesamtheitliche Entwicklung unserer Spielerinnen in Bezug auf Beruf und Sport, plus den Faktor eines gut funktionierenden Umfeldes. Dies ist uns hinsichtlich der aktuellen und noch folgenden Personalentscheidungen sehr gut gelungen.“

Pressemeldung HSG Bensheim/Auerbach, 22.02.2020 (SW)