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Flames wollen im Nachholspiel erstmals wieder punkten

Helen van Beurden wurde am Dienstag operiert und fällt die letzten drei Spiele aus. / Foto: ©Andrea Müller

Straffes Restprogramm für die Flames der HSG Bensheim/Auerbach in der Handball Bundesliga Frauen (HBF). Bereits am heutigen Mittwochabend steht um 19:00 Uhr das Nachholspiel bei den Wildcats des SV Union Halle-Neustadt auf dem Programm. Das Team von Coach Jan-Henning Himborn kann die beiden letzten Spiele genießen, denn der Tabellenzwölfte hat den Klassenerhalt bereits in der Tasche und können befreit aufspielen.

Die Flames liegen in der Tabelle aktuell auf dem 10. Tabellenplatz. Durch die Coronaerkrankungen und die lange Quarantäne ist die Platzierung für die Flames aber nur noch zweitrangig. Hauptsache ist es jetzt nur noch, die Saison gesund zu überstehen und noch drei ordentliche Spiele zu liefern und dabei immer wieder einen Schritt weiter zu gehen. Diese Steigerung war auch schon im Spiel gegen die Neckarsulmer Sport-Union zu sehen.

Wie die Flames, mussten auch die Wildcats eine Niederlage am letzten Wochenende einstecken. Beim Buxtehuder SV verlor man mit 31:23 und man möchte daher zu Hause natürlich gegen die Flames auch die Punkte behalten. In der Erdgasarena mussten diese Saison auch schon Mannschaften wie Leverkusen (25:23), Neckarsulm (24:24) oder Blomberg (23:23) Punkte lassen.

Erfolgreichste Torschützinnen der Wildcats sind Helena Egelund Mikkelsen mit 117/8 Toren und Sophie Lütke mit 88/23 Toren.

Helen van Beurden am Knie operiert

Gegenüber dem Neckarsulm-Spiel am Samstag gibt es personell geringfügige Veränderungen. Neben den Langzeitverletzten Alicia Soffel, Isabell Hurst und Lotta Heider stehen Heike Ahlgrimm auch Torhüterin Helen van Beurden und Annika Schmitz nicht zur Verfügung. Helen van Beurden hat sich am Dienstag einer geplanten Meniskus-Operation unterzogen und steht den Flames diese Saison nicht mehr zur Verfügung. Von den Junior-Flames rückt dafür Josefin Lotze als zweite Torfrau in den Kader. Ergänzt wird das Team außerdem erneut durch Nina Rädge, Neele Orth und Rugile Bartaseviciute.

Mit im Aufgebot könnten dafür aber eventuell wieder Sarah van Gulik und Simone Spur Petersen, die zusammen mit Julia Niewiadomska nächste Saison das Trikot der Wildcats trägt, stehen. „Ob die beiden am Mittwoch wieder spielen können, wird sich kurzfristig entscheiden. Im Tor haben wir jetzt natürlich auch noch den Ausfall von Helen, die uns die letzten drei Spiele fehlt. Aber wir nehmen das an, so wie es jetzt ist und schauen, dass wir die noch ausstehenden drei Spiele gut über die Bühne bringen“, berichtet Heike Ahlgrimm.

Beide Mannschaften standen sich bisher 18 mal gegenüber. Vierzehn Begegnungen konnten die Flames für sich entscheiden, viermal gingen die Wildcats als Sieger vom Platz und einmal trennte man sich Unentschieden. Das Hinspiel am 10.01.2021 war eine ganz enge Kiste. Die Flames behielten beim 23:22 am Ende knapp die Punkte in Bensheim. Zu gerne würden sie auch diesmal die Punkte mit nach Bensheim nehmen.

„Wir fahren natürlich nach Halle und wollen auch mal wieder ein Spiel gewinnen und uns belohnen. Gegen Neckarsulm haben wir den nächsten Schritt gemacht. Wir machen von Woche zu Woche und von Spiel zu Spiel Fortschritte und haben gegen Neckarsulm ein gutes Spiel gemacht. Am Ende fehlte dann noch die Kraft. Halle ist eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe ist. Sie haben den Klassenerhalt geschafft und haben nichts zu verlieren. Wir wollen einfach noch einmal ein gutes Spiel machen und uns die zwei Punkte holen. So fahren wir auf jeden Fall hin. Dass es schwer wird, wissen wir, denn wir sind immer noch gehandicapt und geschwächt. Auf der anderen Seite brauchen wir uns vor niemandem verstecken. Wir haben am Wochenende auch gesehen, dass wir, trotz des Ausfalls von Sarah und Simone, mithalten können. Wir werden daher alles in die Waagschale werfen und gucken, was dabei rauskommt“, blickt Flames-Coach Heike Ahlgrimm zuversichtlich auf das Spiel gegen die Wildcats.