Flames Handball. Akademie. – Bewohner

Die Bewohnerinnen der Akademie 2019/2020


Lara-Sophie Eiskirch

Ich heiße Lara-Sophie Eiskirch und bin im Herzen der Wetterau, in Bad Nauheim geboren. Erst mit 7 Jahren fing ich beim nahegelegenen TSV Griedel mit dem Handball spielen an. Im Jahr 2015 wechselte ich zur HSG K-P-G Butzbach. Hier spielte ich zum ersten Mal in der Oberliga und wurde mit 150 Toren sofort Torschützenkönigin. Nach mehreren Sichtungen und Trainingseinheiten habe ich den Sprung auch in die Hessenauswahl gemacht, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Die regelmäßigen Einheiten im Stützpunkt-Training haben mich sportlich enorm weitergebracht, sodass auch der DHB auf mich aufmerksam wurde. Andere Vereine waren ebenfalls an mir interessiert, habe mich aber aus voller Überzeugung für die Flames entschieden. Im Nachhinein gesehen, war dies der absolut richtige Schritt für mich. Als ich kurz vor meiner Einladung ins DHB-Team stand, erlitt ich leider einen Kreuzbandriss. In dieser überaus schweren Zeit haben alle Flames an mich geglaubt und mir den Weg zurück ins Team ermöglicht. Dafür danke ich Ihnen sehr. Meine großen Ziele sind einfach formuliert: „Handball-Bundesliga“ mit den Flames“ und eine Chance nochmal bei dem DHB dabei zu sein. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Akademie mein zweites Zuhause geworden ist. Ich freue mich sehr, dass das Haus mit super- guten Spielerinnen ergänzt wurde, mit denen ich mich auch sehr gut verstehe. Die zwei Jahre in der Flames-Akademie hat mir nicht nur sportlich etwas gebracht, sondern auch im Allgemeinen und schulisch bin ich ein gutes Stück reifer geworden.


Neele Mara Orth

Ich bin Neele Mara Orth, wurde am 19. Dezember 2002 geboren und wohne mit meinen Eltern und meinen drei Geschwistern in Grenzach-Wyhlen, direkt an der Grenze zur Schweiz.

In der dritten Klasse kam ich durch eine Schul-AG zum Handball. Relativ schnell war mir klar, dass mir dieser tolle Sport riesigen Spaß macht und so war es naheliegend sich einem Verein anzuschließen. Nach kurzer Station bei den Regio Hummeln e.V. und längerer bei der SG Maulburg-Steinen wechselte ich bereits zur vergangenen Saison zur B-Jugend der HSG Bensheim-Auerbach, wohnte aber das erste Jahr bei meinem Onkel in Zwingenberg, bevor ich nun im August 2018 in die Flames Handball-Akademie eingezogen bin.

Von 2014 – 2018 durfte ich Teil der Auswahlmannschaft des Südbadischen Handballverbandes sein, mit der ich neben tollen Erlebnissen bei verschiedenen Turnieren im Ausland, auch viele Handball-Erfahrungen während der DHB-Sichtung und des Länderpokals sammeln konnte. Nach der DHB-Sichtung in Heidelberg erhielt ich eine Einladung für den Reservekader des DHB, über die ich mich sehr gefreut habe.

Weil ich mich sportlich weiterentwickeln möchte, entschied ich mich im vergangenen Jahr nach Bensheim zu wechseln. Hier habe ich ein sehr gutes Trainingsumfeld mit tollen Trainern und Mitspielerinnen, von denen ich viel lernen kann und an denen ich mich messen muss. Außerdem bietet mir Bensheim durch seine Lage später alle Möglichkeiten für eine Ausbildung oder ein Studium.

Ich fühle mich sehr wohl bei den Flames und hoffe, dass ich in jeder Mannschaft, in der ich spielen darf, ein Stück zu deren Erfolg beitragen kann.


Julia Niewiadomska

Mein Name ist Julia Niewiadomska, ich bin 16 Jahre alt und spiele schon früh Sport: Ich habe mit Gymnastik, Judo, Schwimmen, Tischtennis und Badminton angefangen. Seit drei Jahren trainiere ich Handball. Bei SPR Pogoń 1945 Zabrze Klub gewann ich zusammen mit meiner Mutter die Polnische Meisterschaft. Der größte Teil meiner Familie ist mit Sport verbunden, meine Eltern sind Sportlehrer, mein Bruder trainiert Eishockey und meine Tante und mein Onkel spielten Handball. Ich höre gerne Musik und verbringe Zeit aktiv. Mein Hobby ist Wakeboarden und Snowboarden.


VANESSA MALUSCHKE

Mein Name ist Vanessa Maluschke und ich bin 18 Jahre alt. Geboren wurde ich am 05.02.2000 im 570km entfernten, sächsischen Hoyerswerda. Seit August 2018 wohne ich in der Flames-Akademie und spiele für die HSG Bensheim-Auerbach. Meine handballerische Karriere startete ich im Winter 2005 beim SC Hoyerswerda. In diesem Verein spielte ich bis 2014. Neben vielen Erfolgen in der E-Jugend – Westlausitzmeister und VizeOstsachsenmeitser – erreichte ich mit meinen Teams bis zur C-Jugend so einige Ziele, wie zum Beispiel die Teilnahme am Final4 des Sachsenpokals, wo wir den dritten Platz belegen konnten. Aber auch außerhalb meines Vereines konnte ich zu dieser Zeit Erfolg erlangen, so zum Beispiel 2010 mit meiner Grundschule bei der ersten Hoyerswerdaer Grundschulliga. Hierbei konnten Kinder aller Grundschulen der Stadt eine Handball AG besuchen und an vier Wochenenden im Jahr ihre Kräfte im Handball messen, am Ende hieß der erste Sieger – die Grundschule „An der Elster“. So kam ich auch ein Jahr später auf das Léon-Foucault Gymnasium in die Sportklasse. Dies war eine besondere Förderung mit vier extra Stunden Training in der Woche bei heimischen Handballtrainern. 2012 über Ostern agierte ich für den SV Koweg Görlitz bei einem Turnier in Prag, wo wir das Finale auf der B-Seite für uns entscheiden konnten.Aufgrund der Nominierung für die Sachsenauswahl Jahrgang ’99/’00, wechselte ich zur Saison 14/15 den Verein und spielte ab dato unter dem Logo des Radeberger SV. In der Jugend haben wir nicht nur auf sächsischer Ebene Erfolge feiern können, unter anderem VizeSachsenmeister, sondern auch auf mitteldeutschem Niveau – zweimal Vizemeister und einmal Dritter. In dieser Zeit hatte ich auch viele Einsätze in der Sachsenauswahl, wie zum Beispiel den Länderpokal in Jahrgängen 1999 und 2000, wo wir einmal Zweiter und Dritter wurden. In der Saison 15/16 war es dann soweit, ich durfte endlich bei den Frauen spielen, mit ganz besonderen Erfolgen. Wir errungen in meiner ersten Frauensaison den Sachsenpokal und im Jahr darauf gleich das Double, den Sachsenmeistertitel und wir haben unseren Pokalsieg noch einmal aufgefrischt. Mit der Meisterschaft kam der Aufstieg in die 4.Liga (MHV), wo ich für mich viele Erfahrungen sammeln konnte.

Warum bin ich zu den Flames gewechselt?

Aufgrund meines abgeschlossenen Abiturs musste ich von zu Hause weg, mein Plan ist es Lehramt für Sport und Biologie in der Oberstufe zu studieren. Nach meinem ersten Probetraining im Sommer 2017 brach der Kontakt nicht ab und daraufhin habe ich mich entschieden in die Akademie zu ziehen und das Trainingspensum auf mich zu nehmen. Ebenso überzeugt hat mich die Philosophie des Vereins und deren Aufgeschlossenheit.


Emila Pfoht

Ich bin Emilia Pfoht, bin 15 Jahre alt und komme ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommern. Dort wohne ich zusammen mit meinen Eltern und meinen zwei Geschwistern in Altentreptow.

Ich spiele schon seitdem ich 4 Jahre alt bin Handball und es gab für mich noch nie einen besseren Sport, als diesen. Mein erster Verein war der HV Altentreptow, in dem ich 7 Jahre lang aktiv war. Im Jahr 2015 bin ich dann zum SV Fortuna Neubrandenburg gegangen und habe dort 4 Jahre Handball gespielt. 2016 bin ich dann auch auf das Sportgymnasium Neubrandenburg gegangen und mache seitdem Leistungssport. Seit Sommer diesen Jahres spiele ich nun bei den Flames und wohne seitdem auch in der Akademie.

In Mecklenburg-Vorpommern war ich bereits Spielerin der Landesauswahl und habe dort viele Erfahrungen sammeln können. Ich durfte schon mit der Landesauswahl 2003 zu den beiden DHB-Sichtungen nach Kienbaum und zum Deutschland-Cup nach Sindelfingen fahren. Diese Erfahrungen haben mich enorm weitergebracht und ich bin sehr glücklich darüber, dass ich dort mitfahren durfte. Auch mit der Landesauswahl 2004 war ich zur DHB-Sichtung in Kienbaum. Bei den Lehrgängen habe ich auch vieles dazugelernt.

Ich habe mich für die HSG Bensheim/Auerbach entschieden, weil ich sicher bin, dass ich mich in diesem Verein weiterentwickeln und hochklassigen Handball spielen kann. Für mich war nach der Probe, die ich im März dieses Jahr gemacht habe klar, dass ich unbedingt zu diesem Verein möchte.

Ich fühle mich unglaublich wohl bei den Flames und bin der Meinung, die beste Entscheidung getroffen zu haben. Obwohl ich die jüngste in der Akademie bin, verstehe ich mich mit allen Mädels sehr gut und ich bin froh sie zu haben. Auch die Mannschaft, in der ich spiele ist super und ich wurde direkt total gut aufgenommen.


Jessica Wagner

Ich bin Jessica Wagner, mein Geburtsdatum ist der 06.05.2002. Geboren und aufgewachsen bin ich im wunderschönen Saarland.
Angefangen mit dem Handball spielen habe ich mit 11 Jahren, bei der TV Merchweiler, meinem Heimatort. Schnell wurde jedoch klar, dass meine Stärken eher nicht die eines Feldspielers entsprachen. Also stellte ich mich ins Tor. Dort hat es auf anhieb gut funktioniert und so fühle ich mich heute noch sehr wohl zwischen den Pfosten. In diesem Verein habe ich bis zu meinem 2. Jahr C-Jugend gespielt und bin mit 14 Jahren zur HSG Bensheim/Auerbach gewechselt. Auf Grund meines jungen Alters lebte ich ein Jahr lang, in einer sehr lieben Gastfamilie in Bensheim. Diese verließ ich jedoch ein Jahr später, der Grund dafür: Heimweh!
Ich wollte den Verein aber nicht verlassen, da ich mich hier sofort wohlgefühlt habe und viele sportliche Erfahrungen sammeln konnte. Also pendelte ich 2 Jahre lang zwischen Bensheim und meinem Heimatort, 2mal im der Woche 160 km hin und zurück.

Mit dem Beginn meines 16. Lebensjahres war ich berechtigt, bei einer aktiven Damenmannschaft zu spielen. Weshalb ich mein Erwachsenenspielrecht für ein Jahr an den HSV Püttlingen abgab.
Im Sommer beschloss ich, auch auf Grund der schulischen Situation, wieder nach Bensheim zu ziehen, diesmal in die Akademie. Dort fühle ich mich zusammen mit den Mädels sehr wohl.
Viele Erfahrungen durfte ich bei der Saarauswahl wie auch der Hessenauswahl sammeln. Mit beiden Auswahlmannschaften nahm ich an vielen Turnieren teil, so auch an der DHB-Sichtung. Unter anderem hatte ich auch das große Glück, einer von 7-Teilnehmern des THW-Youngstar-Camps zu sein und somit Andreas Wolff zu trainieren.

Die Entscheidung nach Bensheim zu wechseln, fiel mir sehr leicht. Ich habe mich hier von Anfang an sehr gut aufgehoben gefühlt und auch handballerisch hat es sehr gut gepasst. Hier habe ich ein sehr gutes Trainingsumfeld und viele gute Trainer die mir helfen mich sportlich weiterzuentwickeln.
Nach meinem Abitur möchte ich ein Freiwilliges Soziales Jahr machen und danach studieren. Meine sportlichen Ziele sind später einmal in der ersten oder zweiten Bundesliga Fuß zu fassen.


Lara Krapp

Mein Name ist Lara Krapp und ich wurde am 16. Januar 2003 geboren. Bereits im Alter vom 3 Jahren bin ich spielerisch im örtlichen Verein, dem TV Schaafheim, in die Mini Minis reingestolpert. Hier erlebte ich mit ganz tollen und handballverrückten Trainer/Innen meine Handballzeit bis zur C-Jugend. Von meiner Trainerin bekam ich den Schups zum Sichtungstermin und kam daraufhin in die Bezirksauswahl und später zum Stützpunkttraining der Hessenauswahl.

Zur Weiterentwicklung wechselte ich 2017 dann zur HSG Bachgau, mit der ich das erste Mal in der C-Jugend Oberliga Süd antrat. Hier entstand der volle Spaß an der Kreisposition und deren Besonderheiten.
In dieser Zeit wollte ich mich dann weiter entwickeln und machte beim Ostercamp der Flames mit. Die Atmosphäre und das Training waren eine tolle Erfahrung und der Kontakt brach ab diesem Zeitpunkt nicht mehr ab.
Ich lebe zwar nicht so weit entfernt, im hessischen Schaafheim, aber der Umzug in die Akademie und zur HSG Bensheim Auerbach 2019 soll mich nun weiter fordern und vorantreiben. Ich denke ich habe hier großartige Trainer und Möglichkeiten. Ich möchte stets alles für mein Team geben und mich sportlich weiterbringen.

Die ersten Wochen in der Akademie haben bereits gezeigt, dass der Wechsel eine richtige Entscheidung war. Ich fühle mich hier wohl, habe eine herzliche Gemeinschaft und ein super Trainingsumfeld.