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Flames erhalten Jugendzertifikat der HBF 2019/2020

Flames-Coach Heike Ahlgrimm freut sich über die Auszeichnung der HBF / Bildrechte: ©Andrea Müller

Bereits zum vierten Mal in ihrer Geschichte vergibt die Handball Bundesliga Frauen (HBF) das HBF-Jugendzertifikat. Insgesamt 13 der 30 Erst- und Zweitligavereine erhalten für die laufende Saison 2019/20 die Auszeichnung für ihre herausragende Jugendarbeit.

Ab dieser Saison gab es einige neue Auflagen, die erfüllt werden mussten, um das HBF-Jugendzertifikat zu erhalten. Dazu gehört zum Beispiel die Tätigkeit eines Jugendkoordinators sowie ein jeweils zweistündiges wöchentliches Torwart- und Athletiktraining durch einen Trainer mit einer entsprechenden Lizenz für die Jahrgänge der weiblichen Jugend A und B“, so HBF-Geschäftsführer Christoph Wendt. „Ein umso größerer Erfolg ist es, dass mit 13 HBF-Vereinen aus der 1. und 2. Bundesliga sogar zwei Vereine mehr als im vergangenen Jahr das Jugendzertifikat erhalten.“

Bundesliga-Trainerin Heike Ahlgrimm ist ob der abermaligen Verleihung des Zertifikates sehr erfreut: “Eine tolle Auszeichnung und ein Lohn für die Mühe die wir uns jedes Jahr machen! Der Verein kann stolz sein zu einem der wenigen Vereine zu gehören, die das Zertifikat erhalten haben.“

Folgende 13 Vereine erhalten das Gütesiegel „Jugendzertifikat der Handball Bundesliga Frauen“ für die Spielzeit 2019/20:

1. Bundesliga
HSG Bensheim/Auerbach, SG BBM Bietigheim, HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund, TSV Bayer 04 Leverkusen, TuS Metzingen, VfL Oldenburg, Thüringer HC

2. Bundesliga
SV Werder Bremen, SV Union Halle-Neustadt, HC Leipzig, HC Rödertal

“In erster Linie müssen wir an dieser Stelle den Dank an unser gesamtes Trainerteam senden, die in den vergangenen Jahren hervorragende Arbeit geleistet haben. Nun gilt es auch für eine sichere Zukunft weiterhin Stabilität sowie Kontinuität in unsere Jugendarbeit sowie verstärkt in die Ausbildung unserer Nachwuchstalente zu stecken, um die erfolgreiche Jugendarbeit weiter zu führen“, führt Jugendkoordinator Andre Schumacher aus.

Alle übrigen Vereine der Handball Bundesliga Frauen haben das Zertifikat nicht beantragt oder aufgrund nicht erfüllter Kriterien nicht erhalten. Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Spielzeit nicht erhalten oder keinen Antrag gestellt haben, zahlen absprachegemäß in einen Fonds ein. Die Mittel aus diesem Fonds kommen Projekten zu Gute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern, z. B. Schulaktionen wie der HBF-Schultag, Kindertrainingsseminare, Jugendveranstaltungen oder Trainerfortbildungen.

Ligaübergreifendes Gütesiegel
Zur Erlangung des Zertifikats werden Kriterien begutachtet, die eine Qualitätssicherung in den Bereichen Mannschaften, Mitarbeiter, Training und Betreuung gewährleisten. Diese Kriterien wurden durch einen Zertifizierungsausschuss, bestehend aus André Fuhr (Trainer Borussia Dortmund und DHB-Trainer der weiblichen U20-Nationalmannschaft), Jochen Beppler (Chef Bundestrainer Nachwuchs beim Deutschen Handballbund) und Christoph Wendt, geprüft.

Das Jugendzertifikat stellt ein ligaübergreifendes Gütesiegel dar, welches die Rahmenbedingungen in den Vereinen honoriert, die den Nachwuchsspielerinnen zu Gute kommen. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung sowie kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung qualitativer Jugendarbeit in den Vereinen, um so für deutsche Nachwuchsspielerinnen die Voraussetzungen zu schaffen, in ihren Clubs zu Spitzenspielerinnen zu reifen. Um dies noch besser gewährleisten zu können, haben sich die Vereine der HBF im Januar 2016 auf ihrer Mitgliederversammlung ausdrücklich für das Vergabeverfahren des Jugendzertifikats nach dem Vorbild der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga ausgesprochen.

(Pressemitteilung Handball Bundesliga Frauen / Redaktion Flames)