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Flames empfangen den VFL Oldenburg

Dionne Visser war am Mittwoch nur schwer zu stoppen / Foto: ©Andrea Müller

Nach dem schweren Auswärtsspiel am Mittwoch beim Titelaspiranten SG BBM Bietigheim empfangen die Flames der HSG Bensheim/Auerbach am morgigen Samstag (26.02., 18 Uhr) den VFL Oldenburg. Die Zuschauer erwartet diesmal wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.  Die Flames hoffen, dass aufgrund der erhöhten Zuschauerkapazität in die Weststadthalle finden. Für Kurzentschlossene gibt es noch Restkarten im Online-Ticketshop oder an der Abendkasse.

Wie auch die Flames musste Oldenburg am Mittwoch auswärts antreten. Im zweiten Spiel nach dem Re-Start aus den Corona-Erkrankungen kassierte das Team von Trainer Niels Bötel, der in dieser Woche seinen Vertrag bis 2025 verlängert hat, eine 27:31-Niederlage bei der HSG Bad Wildungen Vipers, Von daher wollen die Huntestädterinnen  in Bensheim auf die Erfolgsspur zurückkehren.

Dies möchten aber auch das Team von Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm. Auch wenn die 29:43-Niederlage am Ende doch recht deutlich war, so konnten die Flames trotzdem stolz auf sich sein. Das Rumpfteam, bestehend aus elf Spielerinnen und einer Torfrau konnte 42 Minuten mit dem Spitzenreiter mithalten und ihnen gelang, was dieser Saison noch keiner Mannschaft gelungen war – nämlich 29 Tore gegen Bietigheim zu erzielen und davon auch noch 19 in der ersten Halbzeit.

„Am Ende des Tages können wir aber die positiven Dinge mitnehmen. 29 Tore sind richtig gut und wir haben gegen Bietigheim 40 Minuten gut gespielt. Wenn wir das gegen Oldenburg umsetzen, dann denke ich, dass wir am Samstag ein gutes Spiel machen“, blickte daher Heike Ahlgrimm am Mittwochabend auch schon zuversichtlich auf das Spiel am Samstag.

Die Flames rutschten nach der Niederlage in Bietigheim mit 11:17 Punkten auf den 9. Tabellenplatz, der VFL Oldenburg liegt mit 9:17 Punkten auf dem 11. Platz und könnte an Pluspunkten bei einem Sieg mit den Flames gleichziehen.

„Wir haben uns am Mittwoch Selbstvertrauen für das Spiel gegen Oldenburg geholt. Das war für uns wichtig, weil da zu uns ein Gegner auf Augenhöhe kommt. Sie haben gute Ergebnisse erzielt und es ist die einzige Mannschaft, die das sieben gegen sechs perfektioniert haben. Sie spielen das richtig gut. Aber wir haben da schon immer gut dagegengehalten“, so Heike Ahlgrimm.

Erfolgreichste Torschützin des VFL ist Kathrin Pichlmeier mit 83/11Toren und belegt damit Platz 2 der HBF-Scorerliste. Merle Carstensen mit 56/21 Toren und Maike Schirmer mit 39 Toren komplettieren das Trio der TOP-3-Torschützinnen des VFL.

Das Duell zwischen beiden Teams gab es bisher zehnmal. Sechsmal ging der VFL als Sieger vom Platz, dreimal die Flames und einmal trennte man sich Unentschieden. Das Hinspiel in Oldenburg gewannen die Flames mit 32:26. Am Samstag soll ein weiterer Sieg folgen.

„Ich erwarte einfach von meiner Mannschaft, dass wir zu Hause die zwei Punkte holen und das ist auch definitiv unser Ziel. Das muss der Anspruch sein. Die sind ganz wichtig für uns, um in der Tabelle da stehen zu bleiben, wo wir im Moment sind und nicht herunterzurutschen und Oldenburg auch nicht dichter an uns herankommt. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und brauchen eine engagierte Leistung. Wir müssen die Abwehr stabilisieren, denn wir haben in den letzten Spielen entschieden zu viele Tore bekommen. Wir werden den Schwerpunkt auf die Abwehr legen und dann schauen, dass wir zu Hause das Spiel vor unserem Publikum gewinnen“, gibt Heike Ahlgrimm die Zielrichtung vor.

Verzichten muss sie weiterhin auf Sarah Dekker, Torhüterin Helen van Beurden und Elisa Stuttfeld sowie die beiden Langzeitverletzten Leonie Kockel und Alicia Soffel. Als zweite Torfrau steht ihr gegen Oldenburg Josefine Lotze von den Junior Flames zur Verfügung.