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Enttäuschende Niederlage in Zwickau

Ines Ivancok setzte im angriff immer wieder Akzente, konnte mit ihren 8 Toren gegen die Niederlage aber auch nicht verhindern / Foto: ©Andrea Müller

Am 17. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) haben die Flames der HSG Bensheim/Auerbach nicht an die starke Leistung aus dem Oldenburg-Spiel anknüpfen können und erneut gegen eine Mannschaft im Tabellenkeller Punkte liegen gelassen. Für die Flames gab es am Samstagabend eine enttäuschende 22:26 (12:15)-Niederlage beim Vorletzten BSV Sachsen Zwickau. Die Flames bleiben nach der Niederlage auf dem neunten Tabellenplatz, Zwickau konnte durch den 3. Saisonsieg den Relegationsplatz verlassen und steht jetzt auf dem 12. Tabellenplatz. Beste Werferin bei den Flames waren Ines Ivancok mit 8 Toren und Diana Dögg Magnusdottir (7/2) bei Zwickau.

„Glückwunsch an Zwickau zum verdienten Sieg. Heute gibt es nichts schön zu reden. Wir haben  absolut nicht die Leistung gebracht, die wir können. Wenn man so auftritt, wie wir, dann kann man auch nicht gewinnen. Zwickau wollte es mehr und hat mehr gekämpft. Von daher stehen wir heute verdient als Verlierer auf dem Platz“, ließ Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm ihrem Frust nach dem Spielende freien Lauf.

Von Beginn an fand ihre Mannschaft vor 600 Zuschauern gestern nur schleppend in die Begegnung. Der erste Treffer und gleichzeitig die einzige Führung im Spiel blieb zwar den Flames durch Myrthe Schoenaker vorbehalten, doch ab der 3. Spielminute liefen die Flames vergeblich einem Rückstand hinterher. Im Angriff konnten die Flames im gesamten Spiel kaum Akzente setzen, leisteten sich zu viele Ballverluste und Fehlwürfe.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde setzte sich Zwickau nach einem Treffer von Chantal Wick erstmals auf drei Tore beim 9:6 (15.) ab und Flames-Coach Heike Ahlgrimm reagierte mit einer Auszeit.

Die Flames kamen, auch dank einiger starker Paraden von Torfrau Vanessa Fehr (insgesamt 41 % gehaltene Bälle), ins Spiel zurück und glichen durch Lotta Heider wieder zum 11:11 (22.) aus. Es sollte der letzte Ausgleich aus Flames-Sicht bleiben.

BSV-Coach Norman Rentsch wechselte zwischen den Pfosten seine Keeperin und brachte Ela Szott für Nele Kurzke auf die Platte. Die setzte sich gleich mit einer starken Parade gegen einen Wurf von Ines Ivancok in Szene. Bis zum Pausenpfiff setzte sich Zwickau nun wieder auf 15:12 ab. Ein Rückstand, den die Flames diese Saison schon öfters in der zweiten Halbzeit aufholten.

Doch die erwartete Aufholjagd der Flames, wie gegen Oldenburg, blieb nach der Pause aus. Zwar verkürzten die Flames nach einem 13:17-Rückstand (35.) nochmal auf 16:17 (39.) durch Ines Ivancok, doch die Wende gelang nicht. Denn auch nach der Pause stand Ela Szott im Zwickauer Tor immer wieder im Fokus, die es auf die stolze Quote von 50 Prozent gehaltener Bälle brachte. Da auch die Fehlerquote weiter zunahm, konnte der Aufsteiger aus Zwickau seinen Vorsprung verteidigen und diesen sogar auf fünf Tore zum 21:16 (44.) und auf bis zu sieben Tore beim 24:17 (50.) erhöhen. Die Flames konnten in der Schlussphase nur noch Ergebniskosmetik betreiben und mussten mit einer 22:26-Niederlage die Heimreise anreten.

Bereits am kommenden Samstag (19.03.22, 18 Uhr) haben die Flames gegen den favorisierten Tabellenvierten Buxtehuder SV in der heimischen Weststadthalle jedoch die Gelegenheit es wieder deutlich besser zu machen.

HSG Bensheim/Auerbach:
Vanessa Fehr, Helen van Beurden; Isabell Hurst, Lotta Heider 1, Myrthe Schoenaker 4, Elisa Stuttfeld, Jana Haas,  Lisa Friedberger 3/1, Christin Kühlborn 4, Saskia Fackel 1, Sarah van Gulik, Ines Ivancok 8, Neele Mara Orth 1, Dionne Visser.