Die HSG Bensheim / Auerbach steigt auf

Die Flames feiern den Aufstieg / Bild: (c) J.Pfliegensdörfer Die Flames feiern den Aufstieg / Bild: (c) J.Pfliegensdörfer

Mit dem 19.  Saisonsieg im vorletzten Rundenspiel sind die Flames am ersehnten Ziel angekommen:

Die Zweitliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach machten mit dem 33:20 (18:14) im Hessenderby beim Bad Homburger Stadtteilclub TSG Ober-Eschbach den Aufstieg in die Bundesliga perfekt - genau 25 Jahre nach dem Abstieg der damaligen TSV Auerbach kehren sie damit ins Oberhaus zurück. Dabei profitierten sie nicht nur von ihrem eigenen, erfolgreichen Auftreten in dieser Spielzeit, sondern auch vom Erstliga-Verzicht des Hauptkonkurrenten SVG Celle.

"Ich bin einfach nur stolz auf meine Mannschaft, die sich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit nur 6:8 Punkten aus den ersten sieben Spielen zu steigern wusste und sich mit ihrem Engagement, Kampfgeist und toller Arbeit nun selbst belohnt hat", war Trainer Thorsten Schmid einfach nur happy. Der Sieg bei der TSG Ober-Eschbach war "auch in der Höhe verdient, denn basierend auf einer guten Abwehrleistung sind wir in der zweiten Halbzeit ins Rollen gekommen", so Schmid, während TSG-Coach Dieter Hess damit haderte, "dass wir uns in der Schlussphase haben vorführen lassen - das sollte eigentlich nicht sein".

In der ersten Halbzeit hatten die abstiegsbedrohten Gastgeberinnen "noch Lösungen gefunden, um der kompakten HSG-Abwehr beizukommen", so Hess, "aber leider konnten wir dies auch kräftemäßig in der zweiten Hälfte nicht durchhalten." Da bekam die zunächst zu löcherige und oft zu passive Flames-Defensive die Ober-Eschbacherinnen endlich in den Griff, zumal ihr eine gute aufgelegte Torfrau Melanie Veith den Rücken stärkte.

"Wir konnten uns in den ersten 30 Minuten in der Abwehr nicht so gut auf den Gegner einstellen und kassierten viele einfache Gegentore", analysierte Thorsten Schmid: "So lagen wir zur Pause nur in Führung, weil wir eine gute Angriffsleistung boten. Aber uns war von vorneherein klar, dass es ein schweres Spiel wird, weil Ober-Eschbach alles in die Waagschale werfen würde, um die dringend nötigen Punkte gegen den Abstieg holen zu können", so der Flames-Coach weiter.

Zunächst Probleme in der Abwehr

Bensheim/Auerbach legte entschlossen und mit einer 2:0-Führung los, aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Abwehrprobleme deutlich, so dass sich die zumeist chancenlosen Torhüterinnen Pauline Radke, die aber immerhin einen Siebenmeter parierte, und zunächst auch Melanie Veith von ihren Vorderleuten etwas im Stich gelassen fühlten. Die Flames kassierten viele vermeidbare und oft auch viel zu schnelle Gegentreffer, doch im Angriff machten sie diese Scharten wett, so dass sie zumeist mit drei oder vier Treffern vorn lagen. Und selbst als die TSG bis auf 12:14 bzw. 13:15 herankam, hatten die Gäste im Angriff Antworten parat, da sie flexibel agierten - zumeist entweder mit Antje Lauenroth über den Kreis oder aus dem Rückraum, wobei sich die für Annika Hermenau (Mittelfußprellung) eingewechselte Cathrin Groetzki mit drei Treffern in der ersten Halbzeit einführte.

Die angeschlagene Hermenau kam zwar zurück aufs Feld, aber sie wurde fortan nur noch in der Abwehr eingesetzt, wo in der Schlussphase auch noch verstärkt Michelle Klein zum Einsatz kommen sollte, aber auch diese musste alsbald wieder mit einer Knieverletzung passen. Flames-Physiotherapeut Seyfarth hatte diesmal relativ viel zu tun, denn das Derby wurde oft mit harten Bandagen, aber nie unfair geführt. Schließlich setzte sich doch die spielerische Klasse der Flames durch, die zudem nach der Pause nur noch sechs Tore kassierten und im Angriff lief es spätestens nach dem 17:24-Zwischenstand rund.

© Bergsträßer Anzeiger, 29.04.2013

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