Flames verpassen Überraschung und beenden Hinrunde mit einer Niederlage in Oldenburg

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Flames verpassen Überraschung und beenden Hinrunde mit einer Niederlage in Oldenburg

Lisa Friedberger (hier im Spiel gegen den BVB) verwandelte ihre sieben Siebenmeter sicher und war mit insgesamt 8 Toren erfolgreichste Flames-Torschützin in Oldenburg / Bildrechte: ©Andrea Müller

Zum Abschluss der Hinrunde gelang den Flames der HSG Bensheim/Auerbach keine Überraschung. Beim VfL Oldenburg verlor man vor 1256 Zuschauern 36:27 (19:11). Der VfL baute damit den Vorsprung auf die Abstiegsplätze auf fünf Punkte aus und belegt Rang 9, die Flames bleiben mit 6:20 Punkten auf dem 12. Platz. Die erfolgreichsten Torschützen waren beim VFL Myrthe Schoenacker mit 9 Toren und Lisa Friedberger bei den Flames mit 8/7 Toren.

Die Gastgeberinnen erwischten den besseren Start ins Spiel und lagen bereits nach sieben Minuten mit 5:2 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatte Julia Renner im VFL-Tor bereits zwei Siebenmeter pariert. Doch die Flames ließen sich davon nicht beirren und eroberten sich in der Folgezeit mehrfach den Ball in der Abwehr oder die VFL-Angreiferinnen scheiterten an Helen van Beurden. So wandelten die Flames den 2:5 Rückstand in eine 6:5 Führung (10. Minute). Der verwandelte Siebenmeter von Lisa Friedberger zum 7:8 (17. Minute) war jedoch die letzte Flames-Führung in diesem Spiel, das bis zum 9:9 (19.) völlig ausgeglichen war.

Jetzt setzte bei den Flames jedoch Hektik ein. Freie Bälle wurden verworfen oder man scheiterte an Julia Renner im VFL-Tor, die Zuspiele waren zu ungenau und in der Abwehr wurde nicht konsequent genug hin gegriffen, so dass der VFL aus dem 9:9 durch einen 7:0 Tore-Lauf ein 16:9 (27.) machte und mit einer komfortablen 19:11-Führung in die Halbzeitpause ging.

Auch in die 2. Halbzeit erwischte das Team von Trainer Nils Bötel den besseren Start und lag beim 22:12 (33.) durch Jenny Behrend erstmals mit 10 Toren in Front. Die Flames kämpften weiter bis zum Ende des Spiels, denn ab Ende kann in der Tabelle die Tordifferenz den Ausschlag geben. Den Schlusspunkt setzte Lisa Friedberger mit ihrem siebten verwandelten Siebenmeter zum 27:36 aus Sicht der Flames.

Die Flames sind am nächsten Wochenende wieder spielfrei und empfangen am 16.02.2019 den Buxtehuder SV, der am Samstag beim TV Nellingen deutlich mit 35:24 gewann.

„Glückwunsch an Oldenburg zum verdienten Sieg. Natürlich ist er für uns zu hoch, keine Frage. Wir haben in der ersten Halbzeit 10 schlechte Minuten gehabt, da ging es vom 9:9 zum 19:11. Da war es dann natürlich schwer wieder die Kurve zu kriegen. Wir haben heute alles versucht, aber es hat einfach nicht gereicht. Wir haben auch keinen guten Tag gehabt, wir haben zu viel verworfen, u.a. auch zwei Siebenmeter. Ich glaube, wir haben eingesehen, dass wir uns steigern müssen, um noch die notwendigen Punkte zu holen. Letztes Jahr sind wir mit 10 Spielerinnen hergefahren und haben gewonnen. Heute waren wir acht und wir hatten auch noch zwei angeschlagene Spielerinnen. Das macht es natürlich schwer, aber wir haben alles versucht, wir haben gekämpft, aber heute war dann nicht mehr drin. Es ist für mich zu hoch, da bin ich ehrlich. Ich glaube mit 27 Toren auswärts kann man zufrieden sein, aber 36 Tore zu bekommen, das ist für uns, die wir die Abwehr eigentlich lieben, denn das ist eigentlich unsere Stärke, einfach zu viel. Da müssen wir nochmal kurz drüber reden. Das können wir besser und das werden wir wieder besser machen“, versprach Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm nach dem Spiel.

Ein besonderer Dank gilt den vielen Fans, insbesondere der großen Fangruppe aus Holland, die den Weg nach Oldenburg gefunden haben, um unsere Mannschaft lautstark zu unterstützen.

HSG Bensheim/Auerbach Flames:
Jessica Kockler, Helen van Beurden  – Caroline Thomas (2), Martha Logdanidou, Sanne Hoekstra (4), Simone Spur Petersen (1), Lisa Friedberger (8/7), Merel Freriks (4), Sarah van Gulik (3), Julia Maidhof (5), Bogna Sobiech.