Flames Handball. Akademie. – Bewohner

Die Bewohnerinnen der Akademie 2018/2019


Marie Drita Bastian

Ich bin Marie Drita Bastian und bin am 09. 07.2002 geboren.Ich komme aus Franken in Bayern und habe dort mit meiner kleinen Schwester und meinen Eltern gewohnt.Im Alter von 5 Jahren habe ich mit dem Schwimmen begonnen und erfolgreich an internationalen Wettkämpfen teilgenommen.Neben 10 Jahren leistungsorientiertem Training hatte ich mich ebenfalls für den Kampfsport "Karate" begeistert und wurde mit 9 Jahren Fränkische Meisterin.Allerdings merkte ich,dass der Einzelsport mich nicht mehr reizte,da mein Vater mich zum Handballspielen inspirierte.

Er selbst spielte im Jugend- und Erwachsenenbereich hochklassigen Handball,was mich um so mehr anspornte.Schließlich habe ich 2015 im ersten Jahr C Jugend beim Hc Forchheim mit dem Handballspielen begonnen und bemerkte bereits nach kurzer Zeit,dass dieser Sport meine große Leidenschaft ist und ich wollte immer mehr,immer höher.Nach meiner ersten Saison wechselte ich zum 1.FC Nürnberg Handball und spielte dort in der Bayernliga bis zur letzten Saison 17/18.In den 2 Jahren beim "Glubb" habe ich mich in kurzer Zeit sehr schnell entwickelt,was ich meinen Trainern,meinen Mannschaftskollegen aber vorallem meinen Eltern zu verdanken habe, die mich 3-4 mal in der Woche jeweils 50km zum Training gefahren haben.

Um meinen Zielen näher zu kommen entschied ich mich im Sommer 2018 zur HSG Bensheim Auerbach zu wechseln.Die Trainingsatmosphäre,der Trainerstab,sowie die Mannschaftskollegen von denen ich viel lernen kann haben mich überzeugt.Auch das Zusammenleben in der Akademie und das alles mit dem Fahrrad in Reichweite ist befürworteten es diesen Schritt letztendlich zu wagen.Ich werde meine volle Leidenschaft in dieses Team stecken und hoffentlich zum Erfolg beitragen können.Mein Ziel ist es mich sportlich weiterzuentwickeln, die Schule und den Leistungssport erfolgreich im Zusammenhang zu meistern und das Flamestrikot in der 1.Bundesliga tragen zu dürfen.


Lara-Sophie Eiskirch

Ich heiße Lara-Sophie Eiskirch und bin im Herzen der Wetterau, in Bad Nauheim geboren. Erst mit 7 Jahren fing ich beim nahegelegenen Tsv Griedel mit dem Handballspielen an. Im Jahr 2015 wechselte ich zur HSG K-P-G Butzbach. Hier spielte ich zum ersten Mal in der Oberliga und wurde mit 150 Toren auf anhieb Torschützenkönigin. Nach mehreren Sichtungen und Trainingseinheiten habe ich den Sprung auch in die Hessenauswahl gemacht, worüber ich mich sehr gefreut habe.

Die regelmäßigen Einheiten im Stützpunkt-Training haben mich sportlich enorm weitergebracht, sodass auch der DHB auf mich aufmerksam wurde. Andere Vereine waren ebenfalls an mir interessiert, habe mich aber aus voller Überzeugung für die Flames entschieden. Im Nachhinein gesehen, war dies der absolut richtige Schritt für mich. Als ich kurz vor meiner Einladung ins DHB-Team stand, erlitt ich leider einen Kreuzbandriss. In dieser überaus schweren Zeit haben alle flames an mich geglaubt und mir den Weg zurück ins Team ermöglicht. Dafür danke ich Ihnen sehr.

Meine großen Ziele sind einfach formuliert: „Handball-Bundesliga“ mit den Flames“ und eine Chance nochmal bei dem DHB dabei zu sein.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass die Akademie mein zweites Zuhause geworden ist. Ich freue mich sehr, dass das Haus mit super- guten Spielerinnen ergänzt wurde, mit denen ich mich auch sehr gut verstehe. Zwar bin ich mit meinen 16 Jahren noch sehr jung, fühle mich aber nicht mehr als das Küken. Das Jahr in der Flames-Akademie hat mir nicht nur sportlich etwas gebracht, sondern auch im allgemeinen und schulisch bin ich ein gutes Stück reifer geworden.


Neele Mara Orth

Ich bin Neele Mara Orth, wurde am 19. Dezember 2002 geboren und wohne mit meinen Eltern und meinen drei Geschwistern in Grenzach-Wyhlen, direkt an der Grenze zur Schweiz.

In der dritten Klasse kam ich durch eine Schul-AG zum Handball. Relativ schnell war mir klar, dass mir dieser tolle Sport riesigen Spaß macht und so war es naheliegend sich einem Verein anzuschließen. Nach kurzer Station bei den Regio Hummeln e.V. und längerer bei der SG Maulburg-Steinen wechselte ich bereits zur vergangenen Saison zur B-Jugend der HSG Bensheim-Auerbach, wohnte aber das erste Jahr bei meinem Onkel in Zwingenberg, bevor ich nun im August 2018 in die Flames Handball-Akademie eingezogen bin.

Von 2014 - 2018 durfte ich Teil der Auswahlmannschaft des Südbadischen Handballverbandes sein, mit der ich neben tollen Erlebnissen bei verschiedenen Turnieren im Ausland, auch viele Handball-Erfahrungen während der DHB-Sichtung und des Länderpokals sammeln konnte. Nach der DHB-Sichtung in Heidelberg erhielt ich eine Einladung für den Reservekader des DHB, über die ich mich sehr gefreut habe.

Weil ich mich sportlich weiterentwickeln möchte, entschied ich mich im vergangenen Jahr nach Bensheim zu wechseln. Hier habe ich ein sehr gutes Trainingsumfeld mit tollen Trainern und Mitspielerinnen, von denen ich viel lernen kann und an denen ich mich messen muss. Außerdem bietet mir Bensheim durch seine Lage später alle Möglichkeiten für eine Ausbildung oder ein Studium.

Ich fühle mich sehr wohl bei den Flames und hoffe, dass ich in jeder Mannschaft, in der ich spielen darf, ein Stück zu deren Erfolg beitragen kann.

Julia Niewiadomska

Mein Name ist Julia Niewiadomska, ich bin 16 Jahre alt und spiele schon früh Sport: Ich habe mit Gymnastik, Judo, Schwimmen, Tischtennis und Badminton angefangen.

Seit drei Jahren trainiere ich Handball. Bei SPR Pogoń 1945 Zabrze Klub gewann ich zusammen mit meiner Mutter die Polnische Meisterschaft. Der größte Teil meiner Familie ist mit Sport verbunden, meine Eltern sind Sportlehrer, mein Bruder trainiert Eishockey und meine Tante und mein Onkel spielten Handball. Ich höre gerne Musik und verbringe Zeit aktiv. Mein Hobby ist Wakeboarden und Snowboarden.

VANESSA MALUSCHKE

Mein Name ist Vanessa Maluschke und ich bin 18 Jahre alt. Geboren wurde ich am 05.02.2000 im 570km entfernten, sächsischen Hoyerswerda. Seit August 2018 wohne ich in der Flames-Akademie und spiele für die HSG Bensheim-Auerbach.

Meine handballerische Karriere startete ich im Winter 2005 beim SC Hoyerswerda. In diesem Verein spielte ich bis 2014. Neben vielen Erfolgen in der E-Jugend – Westlausitzmeister und VizeOstsachsenmeitser – erreichte ich mit meinen Teams bis zur C-Jugend so einige Ziele, wie zum Beispiel die Teilnahme am Final4 des Sachsenpokals, wo wir den dritten Platz belegen konnten. Aber auch außerhalb meines Vereines konnte ich zu dieser Zeit Erfolg erlangen, so zum Beispiel 2010 mit meiner Grundschule bei der ersten Hoyerswerdaer Grundschulliga. Hierbei konnten Kinder aller Grundschulen der Stadt eine Handball AG besuchen und an vier Wochenenden im Jahr ihre Kräfte im Handball messen, am Ende hieß der erste Sieger – die Grundschule „An der Elster“. So kam ich auch ein Jahr später auf das Léon-Foucault Gymnasium in die Sportklasse. Dies war eine besondere Förderung mit vier extra Stunden Training in der Woche bei heimischen Handballtrainern.

2012 über Ostern agierte ich für den SV Koweg Görlitz bei einem Turnier in Prag, wo wir das Finale auf der B-Seite für uns entscheiden konnten.Aufgrund der Nominierung für die Sachsenauswahl Jahrgang '99/'00, wechselte ich zur Saison 14/15 den Verein und spielte ab dato unter dem Logo des Radeberger SV. In der Jugend haben wir nicht nur auf sächsischer Ebene Erfolge feiern können, unter anderem VizeSachsenmeister, sondern auch auf mitteldeutschem Niveau – zweimal Vizemeister und einmal Dritter.

In dieser Zeit hatte ich auch viele Einsätze in der Sachsenauswahl, wie zum Beispiel den Länderpokal in Jahrgängen 1999 und 2000, wo wir einmal Zweiter und Dritter wurden. In der Saison 15/16 war es dann soweit, ich durfte endlich bei den Frauen spielen, mit ganz besonderen Erfolgen. Wir errungen in meiner ersten Frauensaison den Sachsenpokal und im Jahr darauf gleich das Double, den Sachsenmeistertitel und wir haben unseren Pokalsieg noch einmal aufgefrischt. Mit der Meisterschaft kam der Aufstieg in die 4.Liga (MHV), wo ich für mich viele Erfahrungen sammeln konnte.

Warum bin ich zu den Flames gewechselt?

Aufgrund meines abgeschlossenen Abiturs musste ich von zu Hause weg, mein Plan ist es Lehramt für Sport und Biologie in der Oberstufe zu studieren. Nach meinem ersten Probetraining im Sommer 2017 brach der Kontakt nicht ab und daraufhin habe ich mich entschieden in die Akademie zu ziehen und das Trainingspensum auf mich zu nehmen. Ebenso überzeugt hat mich die Philosophie des Vereins und deren Aufgeschlossenheit.