Flames freuen sich auf das erste Spiel in Liga 1

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Flames freuen sich auf das erste Spiel in Liga 1

Das lange Warten und die Vorbereitung haben für die Flames ein Ende und die Saison 2017/18 in der 1. Handball Bundesliga Frauen (HBF) startet endlich! Am Samstag, 9. September (17.30 Uhr, Weststatthalle) empfängt der Aufsteiger HSG Bensheim/Auerbach den letztjährigen Elften, die Vipers der HSG Bad Wildungen zum ersten Spiel der neuen Saison.

Seit 2014 gehört Bad Wildungen dem Oberhaus an, Trainerin ist die ehemalige Kreisläuferin Tessa Bremmer. In der letzten Saison wäre die heutige Begegnung ein Spiel auf Augenhöhe gewesen. Diese Saison will jedoch Bad Wildungen mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben und möchte am Ende mindestens auf dem 9. Tabellenplatz stehen. Dafür hat man bei den Vipers entsprechend aufgerüstet. Neben dem neuen sportlichen Leiter Jochen Busch, der über 20 Jahre in dieser Funktion beim BVB tätig war, wurde der Spielerkader entsprechend verstärkt. So kamen vom zweiten Bundesliga-aufsteiger HC Rödertal mit der Allrounderin Anna-Maria Spielvogel für Linksaußen, der beidhändigen Isa-Sophia Rösike für den Kreis, Linkshänderin Lisa-Marie Preis und Rechtsaußen Anna Franková gleich vier junge Spielerinnen zu den Vipers. Außerdem wurde Linksaußen Sina Ritter (zuletzt Buxtehuder SV) reaktiviert, die Schweizer Spielmacherin Romy Bachmann kam aus Dänemark von Fredericia HK und Torjägerin Sabine Heusdens kehrte von der SGH Rosengarten nach Bad Wildungen zurück.

Die Favoritenrolle liegt nicht nur deshalb klar bei den Vipers. Auf der linken Rückraumposition haben die Vipers mit Laura Vasilescu die zweitbeste Torschützin der letzten Saison. Die Rumänin erzielte insgesamt 189 Tore.

Auch Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm sieht ihre Mannschaft in der Außenseiterrolle: „Wir sind am Samstag Außenseiter. Nichtsdestotrotz ist es das erste Heimspiel in der ersten Liga und wir werden alles in die Waagschale werfen, um Bad Wildungen zu ärgern. Bad Wildungen hat eine gute Vorbereitung gespielt und hat sich gut verstärkt. Sie haben einen etwas größeren Kader als letztes Jahr, haben mehr Möglichkeiten und ich glaube, dass sie es schaffen können, dass sie mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben und dies relativ früh schon realisieren können. Trotzdem müssen sie auch bei uns erst einmal 60 Minuten spielen und wir werden die Punkte nicht kampflos hergeben. Wir werden um jeden Zentimeter bei uns in der eigenen Halle kämpfen. Das ist das erste Saisonspiel, beide Mannschaften sind nervös. Bad Wildungen steht in diesem Spiel unter Druck. Sie müssen das Spiel bei uns gewinnen“ so die Trainerin.

Wie Ihre Mannschaft freut sich Heike Ahlgrimm, dass die Saison nun endlich beginnt und geht mit ihrem Team positiv ins Spiel: „Wir sind der Aufsteiger und gehen von daher ohne Druck in dieses Spiel rein und wollen unseren Spaß am 1. Spiel haben. Darauf haben wir uns gefreut, wir haben eine lange Vorbereitung gehabt, die endlich vorbei ist. Jetzt geht es los, für das, was wir uns vorgenommen haben und wir schauen, dass wir am Samstag ein ordentliches Spiel hinlegen und den Zuschauern zeigen, dass mit uns zu rechnen ist“.

Ein Problem in der Vorbereitung war die lange Liste der verletzten Spielerinnen. Auch hier kann die Trainerin mittlerweile Positives berichten: „Die Liste der Verletzten lichtet sich. Es werden noch nicht alle zum Einsatz kommen können. Josephine Körner braucht noch etwas länger, aber alle anderen werden jetzt nach und nach in die Mannschaft reinkommen. Am Samstag noch nicht eigesetzt werden können neben Josephine Körner auch nicht Sanne Hoekstra und Vildana Halilovic. Alle anderen sind soweit fit. In den nächsten Wochen haben wir dadurch dann mehr Varianten und können gut trainieren und uns Schritt für Schritt in jedem Spiel viele Dinge erarbeiten und können fleißig unsere Punkte sammeln“, so Heike Ahlgrimm.