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Flames erhalten Jugendzertifikat der HBF 2018/2019

Heike Ahlgrimm freut sich mit den Flames über das Jugendzertifikat 2018/2019. / Bildrechte: ©Andrea Müller

Dortmund, 11. Dezember 2018 – Bereits zum dritten Mal in ihrer Geschichte vergibt die Handball Bundesliga Frauen (HBF) das HBF-Jugendzertifikat. Ingsesamt 11 der 30 Erst- und Zweitligavereine erhalten für die laufende Saison 2018/19 die Auszeichnung für ihre herausragende Jugendarbeit.

„Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga mussten in diesem dritten Jahr des Jugendzertifikats sämtliche Kriterien auf den Punkt erfüllen, da Übergangsfristen für Teilbereiche des Zertifikats, die bei der Einführung vereinbart wurden, verstrichen sind“, erklärt Christoph Wendt, Geschäftsführer der Handball Bundesliga Frauen (HBF) die neuen Bedingungen des dritten HBF-Jugendzertifikats. „Insofern ist es ein toller Erfolg, weiterhin elf Clubs in der HBF dabei zu haben, die Jugendarbeit auf einem so hohen Niveau betreiben.“

Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm ist ob der Verleihung des Zertifikates natürlich stolz: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Jugendarbeit zum wiederholten Mal mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet wurde! Dies ist auch der Lohn unseres gesamten Trainerstabes, des Vereins und vieler Helfer! Natürlich bestärkt uns dies, unseren Weg weiterzugehen und Talenten entsprechende Voraussetzungen bei uns zu bieten. Für unsere Region ist dies wichtig und im weiteren Umkreis einzigartig!“

Folgende elf Vereine erhalten das Gütesiegel „Jugendzertifikat der Handball Bundesliga Frauen“ für die Spielzeit 2018/19:

1. Bundesliga
HSG Bensheim/Auerbach, SG BBM Bietigheim, HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund, SV Union Halle-Neustadt, TSV Bayer 04 Leverkusen, VfL Oldenburg

2. Bundesliga
Füchse Berlin, SV Werder Bremen, HC Rödertal

Alle übrigen Vereine der Handball Bundesliga Frauen haben das Zertifikat nicht beantragt oder aufgrund nicht erfüllter Kriterien nicht erhalten. Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Spielzeit nicht erhalten oder keinen Antrag gestellt haben, zahlen absprachegemäß in einen Fonds ein. Die Mittel aus diesem Fonds kommen Projekten zu Gute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport allgemein fördern, z.B. Schulaktionen wie der HBF-Schultag, Kindertrainingsseminare, Jugendveranstaltungen oder Trainerfortbildungen.

Zur Erlangung des Zertifikats werden Kriterien begutachtet, die eine Qualitätssicherung in den Bereichen Mannschaften, Mitarbeiter, Training und Betreuung gewährleisten. Diese Kriterien wurden durch einen Zertifizierungsausschuss geprüft, bestehend aus André Fuhr (Trainer TuS Metzingen), Jutta Ehrmann-Wolf (Teammanagerin TSV Bayer 04 Leverkusen) und Christoph Wendt.

Das Jugendzertifikat stellt ein ligaübergreifendes Gütesiegel dar, welches die Rahmenbedingungen in den Vereinen honoriert, die den Nachwuchsspielerinnen zu Gute kommen. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung sowie kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung qualitativer Jugendarbeit in den Vereinen, um so die Voraussetzungen auch für deutsche Nachwuchsspielerinnen zu schaffen, in ihren Clubs zu Spitzenspielerinnen zu reifen. Um dies noch besser gewährleisten zu können, haben sich die Vereine der HBF im Januar 2016 auf ihrer Mitgliederversammlung ausdrücklich für das Vergabeverfahren des Jugendzertifikats nach dem Vorbild der DKB Handball-Bundesliga ausgesprochen.