Altersbedingter Wechsel: Drei Neue kamen, drei gingen

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Altersbedingter Wechsel: Drei Neue kamen, drei gingen

Straffes Pensum für Bewohner der Flames-Handball-Akademie

Die Flames-Handball-Akademie geht nun schon in die fünfte Saison und hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. So wird unter dem Dach der Akademie ein reibungsloser Ablauf zwischen Leistungssport, Schule oder Ausbildung aber auch Freizeit geleistet. Ein Beitrag, der sich zwischenzeitlich auch unter Eltern von talentierten Handballerinnen herumgesprochen hat. „Wir müssen nicht mehr unbedingt aktiv werden. Die Eltern kommen auf uns zu“, verdeutlichte Volker Massoth, dem schon von Beginn an die Gesamtleitung der Akademie obliegt. Ebenfalls von Anfang an dabei ist als sportliche Leiterin Flames-Trainerin Heike Ahlgrimm.    

Drei Neue zogen ein

Sieben Jugendliche wohnen aktuell im ehemaligen „Hotel Hans“ an der Rodensteinstraße, das sich im Eigentum des Vereins für Kinderhauserziehung befindet. „Drei Bewohnerinnen haben uns altersbedingt verlassen, drei neue sind eingezogen“, ergänzte Volker Massoth. Diese dürften von der Altersstruktur auch im kommenden Jahr im Haus bleiben, mit zwei bis drei zusätzliche Bewohner wird geplant. Bereits vor zwei Jahren fest eingezogen ist zudem die berufserfahrene Sozialpädagogin Bea Schwarzwald. Eine zusätzliche Hilfe für das Konzept Sport und Schule ist seit dieser Saison an vier Tagen eine Mittagsbetreuung, welche auch bei Bedarf bei Hausaufgaben unterstützen könnte. Ferner springen weitere freiwillige Helfer, wie unter anderem Jugendkoordinator Andre Schumacher in sportlichen und Alltagsfragen oder die ehemalige Handball-Nationalspielerin und erfahrene AKG-Lehrerin Claudia Richter als Schnittstelle zu den Schulen ein.

Das WG-Leben

Die Flames-Handball-Akademie verfügt über zehn Zimmer mit eigenem Bad, eine große Küche und einen gemeinsamen Aufenthaltsraum. Inclusive sind auch ein Abstellraum sowie ein Keller mit Waschmaschine oder Trockner. „Abends wird zusammen gekocht. Nachmittags steht wegen unterschiedlichem Schulschluss eher Selbstversorgung auf dem Programm“, berichtete Massoth von der häuslichen Gemeinschaft. Dazwischen liegt tägliches Training sowie ein bis zwei Spiele an den Wochenenden in der A- und B-Jugend oder auch bei den Junior-Flames. Dazu kommen Einheiten im Fitness-Studio. Ein straffes Pensum. Mit der polnischen Jugend-Nationalspielerin Julia Niewiadomska zählt zudem eine Bewohnerin zum Bundesliga-Kader der „Flames“.  

Robert Schlappner – Onlinezeitung Bensheim-Auerbach